Lade...
 

Grammatik der Unternehmensmodellierung

Grammatik der Unternehmensmodellierung

Einleitung

Die hier vorgestellte „Grammatik“ soll ein kurzer, zusammenfassender Leitfaden der Unternehmensmodellierung der CyberEnterprise Architektur sein. Die einzelnen Aufzählungspunkte sollten im Zusammenhang mit den vorherigen Kapiteln gesehen werden.

Datenfelder, Entitäten und Relationen

  • Daten(felder) werden aus einfachen und/oder komplexen Datentypen (Objekten) gebildet.
  • Daten(felder) werden zu semantisch zusammengehörenden Entitäten (Klassen) gruppiert.
  • Entitäten sind je nach Nutzung in ihrer Gültigkeit einschränkbar (Validity, Security, Domains).
  • Entitäten sind um beliebige Entitäten, Daten(felder) und/oder Relationen erweiterbar (Container Prinzip, Slots).
  • Existenz oder Nicht-Existenz von Daten(feldern), Entitäten und/oder Relationen in einer Entität hat per se einen Informationsgehalt.
  • Relationen selbst sind in ihrem Informationsgehalt erweiter- oder veränderbar (Wrapper Konzept).
  • Entitäten, deren Daten(felder) und Relationen untereinander werden mit Hilfe eines DV-Systems definiert und manipuliert.

Unternehmensmodell

  • Ein Unternehmensmodell definiert ein (technisch) grundlegendes aber (geschäftsorientiert) eingeschränktes oder erweiterbares Beziehungsgeflecht zwischen Entitäten.
  • Das (technische) Beziehungsgeflecht dieser (technisch) unterschiedlichen Entitäten ist unabhängig von seiner Nutzung.
  • Ein use-case definiert nur den Umfang der Nutzung und den „View“ auf Daten(felder) und deren Relationen untereinander, nicht aber seine (technisch) grundlegende Struktur.
  • Gleiche (technische) Entitäten können in ihrer (geschäftsorientierten) Nutzung unterschieden werden (Konzept der Pseudoklassen).
  • Entitäten eines Unternehmensmodellls werden (technisch) unterschieden in Informationsdaten (Basis Objekte) , Stammdaten (Geschäftsobjekte), Bewegungsdaten (Transaktionen (OLTP)) und Konten (Datenwürfel (OLAP)).

Stammdaten

  • „Stammdaten“ werden unterschieden in „reale Dinge“ (tangible) und „Begriffe“ (non-tangible).
  • „Begriffe“ stehen für sich oder haben eine Beziehung zu „realen Dingen“.
  • „Reale Dinge“ können mit beliebig vielen „Begriffen“ in Beziehung stehen und/oder um beliebig viele „Begriffe“ erweitert werden.
  • „Stammdaten“ sind kategorisierbar/strukturierbar.
  • „Stammdaten“ werden mittels „Informationsdaten“ genauer beschreiben.
  • „Stammdaten“ bilden den Fokus für auf den „Bewegungsdaten“.
  • „Stammdaten“ können beliebig viele, aus unterschiedlichen Verarbeitungsaspekten definierte „Konten“ (Monitore) besitzen.

Bewegungsdaten

  • „Bewegungsdaten“ sind regelbehaftet ein- und ausbuchbar (Geschäftslogik).
  • „Bewegungsdaten“ verändern bei jedem Buchungsvorgang den Zustand und die Konten von mit ihnen in Beziehung stehenden „Stammdaten“ mittels der über die „Bewegungsdaten“ erreichbaren Daten(felder) (Geschäftsprozess I).
  • „Bewegungsdaten“ verändern bei jedem Buchungsvorgang ihren eigenen Zustand (Geschäftsprozeß II).
  • „Bewegungsdaten“ haben „Bewegungsdaten“ als Vorgänger und Nachfolger (Geschäftsprozess III).

Konten

  • „Konten“ haben beliebig viele Unterkonten beliebiger Dimensionen, die mittels Regeln automatisch gebildet werden.
  • „Konten“ und deren Unterkonten werden nur mittels Regeln bebucht, d.h. das Setzen und Ändern von Daten(feldern) sowie das Registrieren oder Deregistrieren von „Bewegungsdaten“.
  • „Konten“ und deren Unterkonten unterstützen das „drill-down“ bis hin zu „Bewegungsdaten“. „Konten“ und deren Unterkonten unterstützen das „roll-up“ bis hin zu den sie besitzenden „Stammdaten“.