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Concept classix

Concept classix

Der Einsatz sogenannter „Standardlösungen“ steht für viele Unternehmensentscheider außer Frage. Dahinter steht die Vorstellung „das Rad nicht immer wieder neu erfinden zu wollen“, sicherlich aber auch die Erfahrung, dass individuelle Software Entwicklungsprozesse nicht immer on time oder on budget fertig gestellt wurden und werden.

Folgerichtig steht nach über 40 Jahren des EDV-Einsatzes im betrieblichen Umfeld eine breite Palette an Anwendungslösungen mit weitreichender Funktionalität zur Verfügung.

Viele dieser Anwendungslösungen erfüllen jeweils bestimmte, klar abgegrenzte Aufgaben. Unterscheiden sich die eigenen Anforderungen davon, hat man die Wahl, die Abläufe in seinem Unternehmen nach der Software zu richten oder man versucht am Markt eine besser auf das eigene Unternehmen ausgerichtete Software zu finden.

Findet man die zum eigenen Unternehmen passgenaue Standardlösung, schreibt man mit der Einführung dieser neuen Software das zu diesem Zeitpunkt gültige Abbild des eigenen Unternehmens mehr oder minder fest.

Der nicht seltene Wunsch der Anwender nach einer „Eier legenden Wollmilchsau“ wird seitens der Hersteller von Anwendungslösungen gerade eben mit diesem Begriff abgetan. Dennoch ist man bemüht, mittels Parametrierung alle möglichen Vorstellungen der Anwender zu antizipieren.

Das Aufkommen der „Objekt Orientierung“ Anfang der 1990er Jahre wurde in der Software Industrie als Paradigmenwechsel in den eigenen Entwicklungsprozessen angesehen. Gerade auch im Bereich betriebswirtschaftlicher Software war man überzeugt, durch eine veränderte – eben Objekt orientierte – Sicht auf die zu modellierenden Abläufe, auf die zu erstellenden Anwendungslösungen, eine modularere, eine einfacher zu konfigurierbare und damit eine den Anforderungen der Anwender passendere Software liefern zu können.

Prominentes Beispiel hierfür war das von IBM initiierte „San Francisco project“. Im Rahmen dieses Projekts wurden „Geschäftsobjekte“ entwickelt, die frei kombinierbar zu fertigen Anwendungslösungen führen sollten. Nach Fertigstellung von über 7000 unterschiedlichen Klassen mit über 35.000 Methoden wurde das Projekt eingestellt.

Unser Concept classix hatte und hat noch immer die gleiche Zielrichtung wie das „San Francisco project“, beide Konzepte unterscheiden sich aber in der Rigidität der vorgenommenen Abstraktion der bei beiden gleich bezeichneten Geschäftsobjekte.

Jeder erfahrene Programmierer kennt das déja vu Erlebnis alles schon einmal entwickelt zu haben und dennoch bei jedem neuen Projekt scheinbar immer wieder von vorne beginnen zu müssen. Alles scheint ähnlich und doch ist es schwierig, die Gemeinsamkeiten herauszuarbeiten.
Unser Concept classix war es, genau diese Gemeinsamkeiten, die Grundbausteine für betriebswirtschaftliche Anwendungslösungen zu finden. Letztendlich ist hieraus eine Software Architektur entstanden, um

  • schnelle Anwendungsentwicklung,
  • flexible Software Anpassungen
  • und somit maßgeschneiderte Anwendungslösungen

zu ermöglichen, die mit der Dynamik der sich fortlaufend ändernden Unternehmen mithalten können. Die classix Software GmbH aus Hamburg, Deutschland ist eigens zu dem Zweck gegründet worden, eine neue, sehr flexible Art von Softwarelösungen am Markt anzubieten.

Unsere CyberEnterprise Architektur konzentriert sich speziell auf den Bereich betriebswirtschaftlicher Anwendungen. Mit einem beträchtlichen Investitionsvolumen, innovativen Konzepten und dem Einsatz modernster Softwaretechnologie wurde in den letzten 20 Jahren daran gearbeitet, die gewünschte Effizienz und Flexibilität zu erreichen.

Der traditionelle, weithin übliche Prozess einer Anwendungsentwicklung durchäuft alle Phasen, von der Definition der Anforderung, über das Design des Datenmodells bis hin zur fertigen Anwendung immer wieder neu.

Der Ansatz der CyberEnterprise Architektur basiert auf der Wiederverwendung bereits vorgefertigter, Objekt orientierter Komponenten, beginnend bei einem hoch abstrakten Unternehmens-Datenmodell (mit Geschäftsobjekten und den darauf aufbauenden komplexeren business patterns) bis hin zu beliebig kombinierbaren funktionalen, wie auch UX Applikationsbausteinen verschiedenster Granularität.

Ein weiterer Gesichtspunkt des concept classix ist eine strikte fachliche Arbeitsteilung im Prozess der Entwicklung einer betriebswirtschaftlichen Anwendungslösung. Anwendungsferne – von uns als Basis-Programmierung benannte – Entwicklungen sollen von reinen Informatikern, fachspezifische Ausprägungen von Wirtschaftsinformatikern – von uns als Applikationsentwickler benannt - und die Benutzer bezogene UX Bedienungsschicht von hierfür speziell ausgebildeten Ergonomikern erstellt werden.