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Business Patterns CX_ALLOCATION_TXN

Aufgelöste Fertigungsstückliste - CX_ALLOCATION_TXN

Das Auflösen einer Stückliste erzeugt eine Baumstruktur mit Objekten der Klasse CX_ALLOCATION_TXN. Die Hierarchie dieser Objekte bestimmt zunächst auch die dispositive Verwendung der Teile, kann jedoch durch zusätzliche Angaben überschrieben werden.

Für eine nähere Beschreibung der verschiedenen Baugruppenarten, siehe hier.

 

 

CX_ALLOCATION_TXN_de.jpg

Weitere technische Beschreibungen zu dispositiven Baugruppen:

Druck der Fertigungspapiere:

Beim Druck der Fertigungspapiere werden zuerst alle subTransactions der einzelnen Stücklistenvorgänger geholt und die benötigten Stücklisten in eine Collection gestellt.
Dann wird für jeden Stücklistenvorgänger die Collection pre.transactionsLink geholt und geprüft, ob ein Slot post.transactionsLink vorhanden ist:

  • Wenn ja (loses Teil) wird geprüft, ob der Stücklistenvorgänger derselbe ist, wobei die Position nur gedruckt wird, wenn die Vorgänger identisch sind.

  • Wenn nicht, wird von einer reinen dispositiven Baugruppe ausgegangen, die in jedem Fall angedruckt werden muss.

Stücklistenauflösung

Beim Auflösen der dispositiven Baugruppe wird erstmal eine Stücklistenposition für diese rein dispositive Baugruppe angelegt, dann all ihre Positionen in den Vector reAllocations und die Baugruppe selbst dann ebenso oft dem Vector reAllocators hinzugefügt. Die Unterpositionen werden hier NOCH NICHT aufgelöst.
Wenn die Stückliste dann tiefer aufgelöst wird, wird bei jeder gerade angelegten Stücklistenposition geprüft, ob ihre allocation im Vector reAllocations enthalten ist, oder ob hierin die bedingte Position, aus der die gerade aufgelöste Stücklistenposition stammt, enthalten ist. Wenn ja, wird sie mittels des Makros ReAllocateTxn an die damals hinzugefügte dispositive Baugruppe (ist mit selbem Index in reAllocators enthalten) über post.transactionLink - pre.transactionsLink gehängt.
 

Die rein dispositive Baugruppe hängt an ihrer übergeordneten Position mit der Verbindung transaction, jedoch ist sie nicht in ihrer subTransactions collection enthalten, sie wird nur über pre.transactionsLink erreicht. Deshalb ändert sich die Ansicht der "normalen" Stückliste nicht, die rein dispositive Baugruppe ist hier unsichtbar.

Im Klartext heißt dies, dass eine im Vector reAllocations z.B. an fünfter Stelle gefundene Transaktion (reAllocations5) an genau die im Vector reAllocators an der selben Stelle enthaltene Transaktion (reAllocators5) gehängt werden muss (über pre.transactionsLink, post.transactionLink).

Definieren einer konstruktiven Stückliste in den Stammdaten:

Um in der Stamm Stückliste eine Position als konstruktive Baugruppe zu kennzeichnen, sind zwei Kennzeichen notwendig:

  1. in der Stücklisteposition der übergeordneten Stückliste, die diese konstruktive Baugruppe enthält (Häkchen auf Position) und

  2. einmal in der Stückliste des Fertigungsteils, welches nachher die konstruktive Baugruppe selbst darstellt.

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